Glocken

Die 1350 kg schwere Gussstahlglocke erhielt am 11. Juni 1922 ihre Weihe und sollte auf den Turm gebracht werden, stürzte aber infolge eines Seilrisses ab, wobei weder die Glocke noch anwesende Gläubige zu Schaden kamen. Diese Gussstahlglocke überdauerte auch den 2. Weltkrieg und den Brand des Turmes; sie stürzte damals wohl ab, aber es wurde nur ein kleines Stück des Mantels abgesprengt. Seit Allerheiligen 1946 ruft sie wieder zu den Gottesdiensten.
1960 konnten vier weitere Kirchenglocken, die durch Spenden finanziert worden waren, geweiht und aufgezogen werden:
Gedenkglocke: 1146,5 kg schwer f1
Inschrift: In dankbarer Liebe gedenkt die Pfarre ihrer Opfer im 1. und 2. Weltkrieg, sowie aller ihrer Toten.
Bild: Der Gekreuzigte
Marienglocke: 819,5 kg schwer g1
Inschrift: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib.
Bild: Maria mit dem Kinde
Josefglocke: 467,5 kg schwer b1
Inschrift: Hl. Josef, unser mächtiger Pfarrpatron, bitte für uns.
Bild: Josef der Arbeiter mit dem Jesukind
Friedensglocke: 248,6 kg schwer d2
Inschrift: Herr, schenk uns deinen Frieden hier und drüben!
Bild: P = Pax Christi