Kirchenglocken

Glocken

Während des 1. Weltkrieges mussten 3 Glocken abgeliefert und zu Kriegszwecken eingeschmolzen werden.
Am 8. September 1922 wurden anlässlich des oststeirischen Katholikentages in Fehring zwei kleinere Bronzeglocken geweiht und wieder aufgezogen.
Die 1350 kg schwere Gussstahlglocke erhielt am 11. Juni 1922 ihre Weihe und sollte auf den Turm gebracht werden, stürzte aber infolge eines Seilrisses ab, wobei weder die Glocke noch anwesende Gläubige zu Schaden kamen.
Diese Gussstahlglocke überdauerte auch den 2. Weltkrieg und den Brand des Turmes; sie stürzte damals wohl ab, aber es wurde nur ein kleines Stück des Mantels abgesprengt.
Seit Allerheiligen 1946 ruft sie wieder zu den Gottesdiensten.
1960 konnten vier weitere Kirchenglocken, die durch Spenden finanziert worden waren, geweiht und aufgezogen werden:

Gedenkglocke:  1146,5 kg schwer     f1
Inschrift: In dankbarer Liebe gedenkt die Pfarre ihrer Opfer im 1. und 2. Weltkrieg, sowie aller ihrer Toten
Bild: Der Gekreuzigte                                                                                                                                                                                   

Marienglocke:  819,5 kg schwer        g1
Inschrift: Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib
Bild: Maria mit dem Kinde

Josefglocke:  467,5 kg schwer          b1
Inschrift: Hl. Josef, unser mächtiger Pfarrpatron, bitte für uns.
Bild: Josef der Arbeiter mit dem Jesukind

Friedensglocke:  248,6 kg schwer      d2
Inschrift: Herr, schenk uns deinen Frieden hier und drüben!
Bild: P = Pax Christi





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